Collectr - TCG Collector App

- 163.00 Rezensionen
- 4,6
- Downloads
- 1.000.000+

Analyse von Appgk
Wer Sammelkarten nicht nur zum Spielen, sondern auch als Sammlung betrachtet, kennt das Problem: Nach einigen Käufen verliert man schnell den Überblick darüber, welche Karten man besitzt und welchen ungefähren Wert sie zusammen darstellen. Genau an diesem Punkt setzt Collectr an. Die App von Collectr Inc ist ein kostenloses Werkzeug für Trading-Card-Game-Sammler und konzentriert sich auf eine Aufgabe, die im Alltag tatsächlich nützlich ist: die eigene Sammlung übersichtlich zu erfassen und ihren Wert besser einzuschätzen.
Ich finde den Ansatz überzeugender als eine einfache digitale Checkliste, weil der finanzielle Blickwinkel von Anfang an dazugehört. Das macht die App besonders interessant, wenn man Karten kaufen, verkaufen, tauschen oder einfach bewusster sammeln möchte. Gleichzeitig sollte man sie nicht mit einem Ersatz für eine professionelle Bewertung verwechseln. Der angezeigte Wert ist eine Orientierung, keine Garantie für den Preis, den man beim Verkauf wirklich erzielt.
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 bei rund 41.000 Bewertungen und mehr als einer Million Installationen gehört Collectr zu den bekannteren Werkzeugen in diesem Bereich. Die Anwendung ist ab USK 0 Jahren freigegeben, kostenlos nutzbar und läuft ab Android 7.0. Die aktuelle Version ist 2.5.6. Für eine Sammlung, die über mehrere Spiele, Sets oder Jahre gewachsen ist, sind das zunächst gute Voraussetzungen für einen unkomplizierten Einstieg.
Der eigentliche Wert der App liegt im Sammelüberblick
Ich würde beim Einstieg zuerst an den Moment denken, in dem du eine Karte erfassen oder vor einem Tausch prüfen möchtest: Dann zeigt sich, wie stark dein Ablauf von einer funktionierenden Verbindung abhängt. Für eine verlässliche Bewertung lohnt es sich, Einträge nicht zwischen Tür und Angel anzulegen, sondern Kartenangaben sorgfältig abzugleichen. So bleibt der digitale Überblick auch dann nützlich, wenn du später wieder zu Hause bist.
Mehr als eine digitale Liste
Die zentrale Stärke liegt für mich darin, dass Collectr die Sammlung nicht bloß nach dem Muster „besitze ich oder besitze ich nicht“ behandelt. Der interessante Teil ist die Verbindung zwischen einzelnen Karten und dem Gesamtbild der Sammlung. Dadurch kann ich mir leichter vor Augen führen, welche Bereiche besonders stark vertreten sind, wo Lücken entstehen und welche Karten den größten Anteil am Gesamtwert ausmachen.
Das verändert die Art, wie man über den eigenen Bestand nachdenkt. Bei einer gewöhnlichen Notiz-App stehen vielleicht Kartennamen, Mengen und ein paar persönliche Bemerkungen. Für eine ernsthafte Sammlung reicht das oft nicht. Man muss zusätzlich recherchieren, Preise vergleichen und die Informationen regelmäßig selbst pflegen. Collectr nimmt einem zumindest einen Teil dieser Arbeit ab, indem die Sammlung in einer speziell auf Sammelkarten ausgerichteten Oberfläche organisiert wird.
Gerade bei Karten, die lange in Boxen, Ordnern und Stapeln verteilt waren, ist dieser Überblick hilfreich. Ich würde die App deshalb nicht erst dann verwenden, wenn ein Verkauf ansteht. Ihren größten Nutzen entfaltet sie, wenn man sie laufend als Inventar führt. Dann wird aus einer einmaligen Bestandsaufnahme ein Werkzeug für alltägliche Entscheidungen.
Weitere Nachrichten zum Lesen
Alle Nachrichten anzeigenWarum der Gesamtwert nützlicher ist als eine einzelne Zahl
Eine Gesamtsumme klingt zunächst nach dem wichtigsten Ergebnis. In der Praxis ist aber die Verteilung viel aussagekräftiger. Eine Sammlung kann insgesamt wertvoll wirken, obwohl fast alles auf wenigen seltenen Karten beruht. Umgekehrt kann eine große Sammlung aus vielen moderaten Positionen bestehen, die einzeln unspektakulär sind, zusammen aber ein beachtliches Bild ergeben.
Hier hilft der Blick auf die Sammlung als Ganzes. Ich kann besser entscheiden, ob ich weitere Booster für ein bestimmtes Set kaufe, ob ich doppelte Karten behalte oder ob sich ein Verkauf einzelner Stücke überhaupt lohnt. Diese Perspektive ist besonders hilfreich für Menschen, die nicht nur sammeln, sondern ihre Käufe mit einem gewissen Budget planen.
Die besten Aspekte von Collectr - TCG Collector App
Das solltest du über Collectr - TCG Collector App wissen
Wichtig ist dabei, die Zahl nicht emotional zu überbewerten. Marktpreise können sich verändern, und der theoretische Wert einer Karte ist nicht automatisch der Betrag, den ein Käufer sofort bezahlt. Für mich ist die Anzeige deshalb am nützlichsten als Vergleichsinstrument: Sie zeigt, wie sich die Sammlung entwickelt und welche Positionen genauer geprüft werden sollten.
Ein sinnvoller Workflow für neue Karten
Ich würde neue Karten möglichst bald nach dem Öffnen eines Packs oder dem Auspacken eines Kaufs eintragen. Das klingt banal, verhindert aber einen typischen Fehler: Man wartet mehrere Wochen, legt alles beiseite und weiß später nicht mehr, aus welchem Produkt oder Tausch die einzelnen Karten stammen. Eine regelmäßige Pflege spart am Ende mehr Zeit, als sie kostet.
Ein praxistauglicher Ablauf sieht so aus: Zuerst erfasse ich die Karte, anschließend prüfe ich, ob Ausgabe und Variante korrekt ausgewählt wurden, und erst danach betrachte ich den angezeigten Wert. Diese Reihenfolge ist wichtig, weil eine falsche Version den gesamten Vergleich verfälschen kann. Bei Sammelkarten können Sprache, Zustand, Edition oder besondere Druckvarianten einen großen Unterschied machen.
Ein weiterer nützlicher Trick ist, die App nicht nur für wertvolle Karten zu verwenden. Auch häufige Karten oder Dubletten gehören in den Bestand, wenn ich die Sammlung später vollständig beurteilen möchte. Wer nur die vermuteten Highlights einträgt, erhält zwar schneller eine hohe Summe, aber kein verlässliches Bild der tatsächlichen Sammlung.
So wirkt Collectr im Alltag
Unterwegs ist eine gepflegte Sammlung vor allem dann hilfreich, wenn du vor einem Kauf oder Treffen noch einmal nachsehen willst, was du bereits besitzt. Ich würde wichtige Entscheidungen jedoch nicht allein auf einen spontanen Blick auf einen Wert stützen: Zustand und konkrete Variante müssen zur Karte passen. Der Abschnitt ordnet deshalb ein, wann Collectr im mobilen Alltag wirklich Zeit spart und wann eine Prüfung am eigenen Bestand sinnvoller ist.
Vom chaotischen Ordner zum durchsuchbaren Bestand
Der erste große Einsatz ist meistens die Erfassung einer bereits vorhandenen Sammlung. Das kann je nach Umfang mühsam sein, weil man Karte für Karte sauber zuordnen muss. Trotzdem lohnt sich die Arbeit, wenn die Sammlung bisher auf mehrere Ordner, Stapel oder Aufbewahrungsboxen verteilt ist. Danach muss ich nicht mehr alles physisch durchsuchen, um eine bestimmte Karte oder einen bestimmten Teilbestand wiederzufinden.
Screenshots












Ich würde bei einer großen Sammlung nicht versuchen, an einem Abend alles zu erledigen. Besser ist es, mit einem klar abgegrenzten Bereich anzufangen, etwa einem Ordner oder einem bestimmten Set. So lässt sich die Erfassung kontrollieren, und Fehler fallen leichter auf. Anschließend kann man die restlichen Karten in kleinen Abschnitten ergänzen.
Besonders wichtig ist die Kontrolle bei Karten, die sich optisch ähneln. Ein ähnliches Motiv bedeutet nicht automatisch, dass es sich um dieselbe Ausgabe handelt. Wer einfach den erstbesten Treffer auswählt, riskiert eine falsche Zuordnung. Ich würde deshalb immer die Details des Eintrags mit der physischen Karte vergleichen, bevor ich den Wert als Grundlage für eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung nutze.
Ein realistisches Beispiel aus dem Sammleralltag
Stell dir vor, du hast am Wochenende mehrere Karten aus einem Tausch erhalten und bereits einen Ordner mit älteren Karten zu Hause. Früher würdest du vielleicht nur die neuen Karten einsortieren und irgendwann vergessen, was du doppelt besitzt. Mit Collectr kannst du den Tausch direkt dokumentieren, die neuen Karten dem Bestand hinzufügen und anschließend prüfen, ob sie bereits vorhanden sind.
Vor dem nächsten Kauf wird der Überblick noch praktischer. Du kannst nachsehen, welche Karten dir fehlen und ob du für ein bestimmtes Set bereits viele ähnliche Positionen besitzt. Dadurch kaufst du weniger blind. Die App verhindert natürlich nicht jeden Fehlkauf, aber sie schafft eine bessere Entscheidungsgrundlage als das Gedächtnis allein.
Auch vor einem Umzug oder einer Versicherungssichtung kann eine gepflegte Sammlung hilfreich sein. Statt nur mehrere Ordner zu fotografieren, hast du eine digitale Übersicht über die einzelnen Einträge. Das ersetzt keine vollständige Dokumentation des Zustands, der Aufbewahrung oder des Kaufbelegs, macht die Inventarisierung aber deutlich strukturierter.
Wertprüfung vor Verkauf und Tausch
Der stärkste praktische Nutzen zeigt sich für mich vor einem Verkauf oder Tausch. Ohne Übersicht orientiert man sich leicht an einzelnen Angeboten, die besonders hoch oder besonders niedrig ausfallen. Collectr kann dabei helfen, zunächst die relevanten Karten aus der eigenen Sammlung herauszufiltern und ihre Werte miteinander zu vergleichen.
Das schützt allerdings nicht automatisch vor schlechten Geschäften. Ein angezeigter Marktwert berücksichtigt nicht zwingend alle Faktoren, die bei einer echten Transaktion entscheidend sind. Der Zustand der Karte, die Nachfrage im jeweiligen Moment, Versand, Gebühren und das Vertrauen zwischen den Beteiligten können den realistischen Verkaufspreis verändern.
Ich würde die App daher als erste Prüfstufe verwenden. Wenn eine Karte deutlich aus dem Rahmen fällt, lohnt sich eine zusätzliche Kontrolle an aktuellen Marktplätzen oder bei spezialisierten Händlern. Für einen schnellen Tausch unter Freunden genügt der Überblick oft; bei teuren Karten sollte man sich nicht ausschließlich auf eine einzelne App verlassen.
Was die kostenlose Nutzung attraktiv macht
Collectr ist kostenlos erhältlich, wodurch die Einstiegshürde niedrig bleibt. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber Lösungen, die man erst bezahlen muss, bevor man überhaupt herausfindet, ob der eigene Arbeitsablauf funktioniert. Wer nur eine überschaubare Sammlung verwalten möchte, kann zunächst prüfen, ob die App den gewünschten Überblick bietet, ohne direkt Geld auszugeben.
Es gibt allerdings In-App-Käufe von 7,99 Euro bis 59,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Das sollte man vor der intensiveren Nutzung im Hinterkopf behalten. Ich würde nicht automatisch davon ausgehen, dass jede zusätzliche Funktion für jeden Sammler notwendig ist. Entscheidend ist, ob man die App regelmäßig verwendet und ob die erweiterten Möglichkeiten den eigenen Umgang mit der Sammlung tatsächlich vereinfachen.
Für Einsteiger ist der kostenlose Einstieg ein klarer Pluspunkt. Wer hingegen eine sehr große Sammlung professionell verwaltet, sollte vor einem Kauf genau prüfen, welche Grenzen im eigenen Arbeitsablauf relevant sind. Ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch, dass die App besser zu den persönlichen Anforderungen passt.
Die wichtigen Abwägungen vor der Entscheidung
Bei jeder digitalen Bestandsführung zählt nicht nur, wie schnell man Einträge ergänzt, sondern auch, wie gut man mit Unsicherheit umgeht. Wenn eine Karte nicht eindeutig zugeordnet ist oder ein Wert ungewöhnlich wirkt, ist es vernünftiger, den Eintrag erst zu kontrollieren, statt die Zahl ungeprüft weiterzuverwenden. Genau diese Sorgfalt hilft, kleine Erfassungsfehler nicht zu einer falschen Kauf- oder Tauschentscheidung werden zu lassen.
Der Wert ist eine Orientierung, keine Verkaufszusage
Die größte gedankliche Falle ist die Verwechslung von App-Wert und echtem Erlös. Eine Sammlung kann in der Anwendung einen bestimmten Gesamtwert erreichen und sich trotzdem nur mit Abschlag verkaufen lassen. Käufer berücksichtigen den Zustand, die Vollständigkeit, die Präsentation und den Aufwand für einzelne Transaktionen.
Das ist kein spezielles Problem dieser Anwendung, sondern eine grundsätzliche Eigenschaft von Sammlermärkten. Trotzdem sollte man es bei der Nutzung bewusst einplanen. Ich sehe Collectr eher als Instrument für Transparenz und Vergleichbarkeit. Wer daraus eine garantierte Rendite ableiten möchte, wird wahrscheinlich enttäuscht.
Für die tägliche Planung reicht die Orientierung oft völlig aus. Sie hilft, die wertvollsten Karten zu identifizieren, die Aufbewahrung zu priorisieren und Käufe nicht völlig unkontrolliert zu tätigen. Für eine verbindliche Preisfestlegung braucht es dagegen zusätzliche Recherche.
Die Genauigkeit hängt von der Erfassung ab
Eine Sammlung ist nur so zuverlässig wie ihre Einträge. Das gilt besonders bei Varianten, Sonderausgaben und Karten, die in mehreren Versionen existieren. Ich würde deshalb nicht möglichst schnell durch die Erfassung gehen, sondern die Qualität der Zuordnung ernst nehmen. Ein kleiner Fehler am Anfang kann später zu falschen Summen und unnötiger Verwirrung führen.
Auch der Zustand sollte gedanklich getrennt vom bloßen Besitz behandelt werden. Eine Karte im perfekten Zustand ist nicht dasselbe wie eine Karte mit sichtbaren Gebrauchsspuren. Wer diesen Unterschied beim Verkauf ignoriert, könnte den angezeigten Wert zu optimistisch interpretieren.
Für eine kleine Sammlung ist die manuelle Kontrolle gut machbar. Bei einem sehr umfangreichen Bestand wird sie zur eigentlichen Hauptarbeit. Genau hier sollte man realistisch sein: Collectr kann die Organisation erleichtern, aber keine sorgfältige Inventur ersetzen.
Wann eine andere Lösung besser passt
Wer ausschließlich eine einfache Liste mit eigenen Notizen braucht, könnte mit einer Tabellen-App schneller ans Ziel kommen. Das gilt etwa für jemanden, der nur festhalten möchte, welche Karten in welchem Ordner liegen, ohne Marktwerte oder sammlungsspezifische Strukturen zu benötigen. Eine selbst erstellte Tabelle bietet außerdem maximale Freiheit bei Spalten und persönlichen Kategorien.
Für professionelle Händler mit sehr detaillierten Anforderungen kann eine spezialisierte Warenwirtschaft geeigneter sein. Dort stehen oft Einkaufspreise, Lagerplätze, Verkaufsstatus und Geschäftsabläufe im Mittelpunkt. Collectr richtet sich für mich stärker an Sammler, die ihren Bestand besser verstehen möchten, nicht an Unternehmen, die täglich große Mengen verkaufen.
Auch wer seine Karten nur gelegentlich fotografiert und verschenkt, braucht möglicherweise keine laufende Wertübersicht. Die App lohnt sich vor allem dann, wenn die Sammlung wächst, sich verändert oder bei Kaufentscheidungen eine Rolle spielt. Für reine Gelegenheitssammler kann die Pflege sonst mehr Aufwand erzeugen als Nutzen.
Die App als Entscheidungshilfe statt als Sammelspiel
Ein interessanter Nebeneffekt ist, dass die digitale Übersicht das eigene Kaufverhalten sichtbar macht. Wenn ich regelmäßig neue Karten erfasse, erkenne ich leichter, ob ich gezielt ein Set vervollständige oder einfach immer mehr zufällige Produkte kaufe. Diese Erkenntnis ist wertvoller, als sie zunächst klingt, weil Sammeln schnell unübersichtlich und teuer werden kann.
Ich würde den Gesamtwert deshalb nicht nur als Erfolgsmeldung betrachten, sondern auch als Anlass für regelmäßige Fragen: Welche Karten möchte ich wirklich behalten? Welche Dubletten blockieren Platz? Kaufe ich noch aus Freude am Spiel oder nur wegen der Hoffnung auf einen wertvollen Treffer?
So eingesetzt, fördert Collectr einen bewussteren Umgang mit der Sammlung. Die App entscheidet nicht für mich, aber sie macht Muster sichtbar, die im physischen Ordner leicht verborgen bleiben.
Für wen sich der Einstieg besonders lohnt
Für Sammler, die regelmäßig Karten ergänzen und ihren Bestand aktiv nutzen, kann eine digitale Übersicht besonders viel bringen; wer nur selten sammelt, muss den Pflegeaufwand dagegen gegen den tatsächlichen Nutzen abwägen. Ich würde vor dem Start überlegen, ob ich die Sammlung laufend aktualisieren werde und ob mir Wertvergleiche bei meinen Entscheidungen helfen. Damit lässt sich besser einschätzen, ob Collectr zum eigenen Umgang mit Karten passt.
Die beste Zielgruppe
Am meisten profitieren Sammler, deren Bestand bereits groß genug ist, um unübersichtlich zu werden, aber noch persönlich verwaltet wird. Diese Nutzer brauchen keine komplizierte Geschäftslösung, möchten aber mehr als eine lose Notiz. Collectr verbindet genau diese beiden Bedürfnisse: Sammlung dokumentieren und ihren möglichen Marktwert im Blick behalten.
Auch für Eltern und jüngere Sammler kann die App interessant sein, weil sie einen Anlass schafft, Karten gemeinsam zu sortieren und Entscheidungen zu besprechen. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren macht sie grundsätzlich niedrigschwellig. Trotzdem würde ich bei Käufen und In-App-Ausgaben immer auf eine bewusste Begleitung achten, besonders wenn mehrere Personen dasselbe Gerät verwenden.
Für Tauschfreunde ist der Überblick ebenfalls praktisch. Vor einem Treffen kann man die eigene Sammlung prüfen, fehlende Karten notieren und doppelte Exemplare leichter erkennen. Das macht Gespräche konkreter und reduziert die Gefahr, eine Karte versehentlich doppelt anzubieten oder eine bereits vorhandene Karte erneut zu suchen.
Wer wahrscheinlich wenig davon hat
Weniger passend ist die App für Menschen, die Sammelkarten nur sehr selten in die Hand nehmen oder überhaupt keinen Wert auf eine digitale Bestandsführung legen. Wenn die Sammlung klein bleibt und man alle Karten problemlos im Kopf oder in einem einzigen Ordner findet, ist der zusätzliche Pflegeaufwand möglicherweise unnötig.
Auch wer eine absolut verbindliche Preisbewertung erwartet, sollte vorsichtig sein. Collectr kann eine gute Orientierung liefern, aber keine professionelle Zustandsprüfung, keine Garantie für einen Verkauf und keine persönliche Einschätzung eines Händlers ersetzen. Für besonders wertvolle Einzelkarten würde ich immer mehrere Quellen und den tatsächlichen Zustand berücksichtigen.
Händler mit umfangreichen Geschäftsprozessen sollten ebenfalls genau prüfen, ob die App ihre tägliche Arbeit abbildet. Für private Sammler ist die Konzentration auf Übersicht und Wertentwicklung angenehm. Im professionellen Handel können dagegen zusätzliche Verwaltungsfunktionen wichtiger sein als eine übersichtliche Sammlungsperspektive.
Mein Fazit nach dem praktischen Blick
Collectr ist für mich dann stark, wenn ich meine Trading-Card-Sammlung nicht nur aufbewahren, sondern verstehen möchte. Die App bringt Ordnung in einen Bestand, macht Wertschwerpunkte sichtbar und unterstützt Entscheidungen vor Käufen, Tauschaktionen und Verkäufen. Gerade die Verbindung aus Inventar und Wertorientierung hebt sie von einer gewöhnlichen Notiz- oder Tabellenlösung ab.
Der entscheidende Vorbehalt bleibt die notwendige Sorgfalt. Falsche Varianten, ungenaue Zustandsannahmen oder ein blindes Vertrauen in die angezeigte Summe können die Ergebnisse verfälschen. Wer die Werte als Orientierung nutzt und wichtige Transaktionen zusätzlich prüft, bekommt dagegen ein sehr brauchbares Werkzeug.
Ich würde die kostenlose Version jedem Sammler empfehlen, der regelmäßig neue Karten bekommt und den Überblick verliert. Erst wenn die App im eigenen Alltag wirklich Zeit spart, würde ich über die In-App-Käufe nachdenken. Für mich ist das die faire Einschätzung: kein magischer Preisautomat, sondern ein praktischer digitaler Begleiter für eine Sammlung, die langsam zu groß für den Kopf und zu wertvoll für eine lose Liste geworden ist.
Häufig gestellte Fragen zu Collectr - TCG Collector App
Was ist Collectr – TCG Collector App und für welche Sammelkartenspiele eignet sie sich?
Collectr ist eine mobile App zur Verwaltung und Bewertung von Sammelkarten-Kollektionen. Sie richtet sich vor allem an Sammler von Pokémon, Magic: The Gathering, Yu-Gi-Oh!, One Piece, Lorcana und weiteren beliebten TCGs. Karten lassen sich suchen, zur Sammlung hinzufügen und nach Set, Sprache, Zustand oder Ausgabe organisieren. Dadurch erhält man einen übersichtlichen digitalen Katalog und kann den geschätzten Gesamtwert der Sammlung verfolgen.
Wie fügt man Karten in Collectr hinzu und wie genau funktioniert die Suche?
Das Hinzufügen erfolgt normalerweise über die integrierte Kartendatenbank. Nutzer wählen zunächst das gewünschte Sammelkartenspiel und anschließend Set, Karte, Sprache sowie gegebenenfalls Zustand oder Version aus. Je nach Karte kann auch eine Scan- oder Suchfunktion hilfreich sein. Die Datenbank ist umfangreich, dennoch sollte man die ausgewählte Ausgabe sorgfältig prüfen, da sich normale Karten, Reverse Holos, Promokarten und Sonderdrucke optisch ähneln können.
Sind die in Collectr angezeigten Kartenpreise zuverlässig und aktuell?
Collectr bietet Preis- und Wertschätzungen, die Sammlern eine praktische Orientierung geben. Der angezeigte Betrag ist jedoch kein garantierter Verkaufswert. Preise können sich durch Nachfrage, Zustand, Sprache, Zentrierung, professionelle Bewertung und Marktschwankungen deutlich verändern. Besonders bei seltenen oder stark gefragten Karten empfiehlt es sich, zusätzlich aktuelle Angebote und tatsächlich abgeschlossene Verkäufe auf relevanten Marktplätzen zu vergleichen.
Kann man mit Collectr seine Sammlung, Wünsche und Verkäufe verwalten?
Ja, Collectr ist nicht nur als Preisanzeige gedacht, sondern auch als Organisationshilfe für Sammler. Karten können der eigenen Sammlung hinzugefügt und häufig nach Kategorien, Sets oder anderen Kriterien sortiert werden. Je nach App-Version stehen außerdem Wunschlisten oder Bereiche für Karten zum Tauschen beziehungsweise Verkaufen zur Verfügung. Vor dem Eintragen sollte man prüfen, ob Zustand und Ausgabe korrekt ausgewählt wurden, damit die Übersicht realistisch bleibt.
Ist Collectr kostenlos und welche Vorteile bietet ein kostenpflichtiges Abonnement?
Collectr kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und für grundlegende Funktionen genutzt werden. Je nach aktueller Version können bestimmte Komfortfunktionen, erweiterte Statistiken, zusätzliche Bewertungsoptionen oder weitere Verwaltungswerkzeuge hinter einem Premium-Abonnement liegen. Die verfügbaren Preise und Leistungen können sich ändern. Deshalb sollte man vor dem Abschluss eines Abos die Angaben im App Store oder bei Google Play sowie die Bedingungen für automatische Verlängerungen prüfen.















